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Programmablauf der Nacht der Solidarität
18.00 Uhr Eröffnung durch Sambagruppe
18.15 Uhr Grußwort von Stadtrat Thomas Niederbühl
Info-Stände und Aidstruck - in Abständen Auftritte von:
21.30 Uhr Legen der Aidsschleife aus roten Kerzenlichtern
22.00 Uhr Abschluss der Nacht der Solidarität
Die Philhomoniker zeigen nach dem großen Erfolg im Februar erneut ihr aktuelles Programm WERBE-WAHN – und zwar am 19. und 22. Juni in der Pasinger Fabrik. Der schwule Chor Münchens gerät mehr und mehr in den WERBE-WAHN: Benedetto-Pilgern verkaufen sie zu einer besonderen Fassung von Wagners Pilgerchor eigenartige Schnitten, zu Salsa-Rhythmen zeigt die Anti-Aging-Industrie ihr wahres(?) Gesicht. Bei Offenbachs Cancan fliegen nicht die Beine sondern Einkaufstaschen. Händel hätte seine Freude an der Interpretation seines Lascia ch'io pianga, oder?
Ab sofort können sich auch sozial und gesundheitlich beeinträchtigte schwule Männer im Schwulenzentrum für den Begleitdienst melden Vor fast drei Jahren hat die Sub-Beratungsstelle ein Angebot für ältere Schwule aufgebaut, das Isolation und Einsamkeit im Alter abbauen soll. Jetzt wird das Schwule Patenprojekt optimiert. Dafür sucht das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum Paten, die sich ehrenamtlich um ältere und/oder sozial bedürftige schwule Männer kümmern wollen. München, 10. Mai 2008 – Nicht nur alte, auch schwule Männer, die gesundheitliche Probleme haben oder sozial beeinträchtigt sind, können am Leben nicht immer so teilnehmen, wie sie das gerne möchten. Das Schwule Patenprojekt der Sub-Beratungsstelle vermittelt diesen Männern jeden Alters Paten - für Ansprache und Begegnung, gemeinsame Café-, Kneipen- und Theaterbesuche, Arzt- oder Behördengänge. Den ehrenamtlich tätigen Paten bietet das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München fachliche Anleitung und Begleitung. Die Paten werden von der Beratungsstelle unterstützt und beraten; sie erhalten Versicherungsschutz und bei Bedarf auch Schulungen. Das Schwule Patenprojekt
Der erst vor zwei Wochen gewählte römische Bürgermeister Gianni Alemanno (Aleanza Nazionale/Popolo della Libertà) will mit dem Stadtrat über ein Verbot des für den 7. Juni geplanten CSDs verhandeln. "Ich respektiere die Homosexuellen, ich befürchte aber, dass die CSD-Parade eine Form von sexuellem Exhibitionismus ist. Ich bin gegen jegliche Form des Exhibitionismus, sowohl hetero- als auch homosexuell", so Alemanno nach Angabe von italienischen Medien. Alemanno betonte aber, dass in der neuen Mitte-Rechts-Partei, Silvio Berlusconis Popolo della Libertà ("Volk der Freiheit"), eine "liberale Kultur" herrsche. Man stelle nicht die "individuellen Rechte und den Schutz der Privatsphäre" in Frage, so Alemanno. Die Homo-Gruppe "Arcigay" kritisierte die Äußerungen des Bürgermeisters scharf: "Der CSD ist keineswegs Exhibitionismus, sondern eine Veranstaltung, bei der man über die Rechte von Homo- und Transsexuellen diskutiert, "so Arcigay-Chef Fabrizio Marrazzo. Alemanno war seit seiner Jugend in postfaschistischen Parteien aktiv. Seine Karriere begann er in der Jugendorganisation des Movimento Sociale Italiano. In seiner Jugend wurde er mehrfach verhaftet, u.a. wegen eines politisch motivierten Anschlags mit einem Molotow-Cocktail auf die sowjetische Botschaft. Für das Mitte-Rechts-Bündnis besiegte der Politiker Ende April in einer Stichwahl seinen Mitte-Links-Kontrahenten Francesco Rutelli mit 53 Prozent der Stimmen. Sein erstes Projekt nach seiner Wahl sorgte bereits für Wirbel: der 50-Jährige will die Prunkbauten des faschistischen Führers Benito Mussolini renovieren und ein modernes Museum des jüdischen US-Stararchitekten Richard Meier zwei Jahre nach dessen Bau wieder abreißen lassen.Quelle:LSVD