Sonntag, 5. September 2010
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LIFE BALL 2010 – SOW THE SEEDS OF SOLIDARITY!

Die Life Ball Nacht am 17. Juli 2010 bildet den festlichen Auftakt zu „AIDS 2010“, der XVIII. Internationalen Aids-Konferenz, die von der International AIDS Society (IAS) abgehalten wird und heuer in Wien stattfindet (18. bis 23. Juli). Als wichtigstes, größtes und vielfältigstes Treffen zu einem globalen Gesundheitsthema stellt sie eine Plattform zur Diskussion und Veröffentlichung wissenschaftlicher, sozialer und politischer Entwicklungen im Bereich HIV/AIDS dar. Sie versammelt rund 25.000 TeilnehmerInnen zum direkten Erfahrungsaustausch zur HIV-Prävention, Behandlung von HIV/AIDS und Betreuung von Menschen, die von der Krankheit betroffen sind. Das Motto der Konferenz: „Rights Here, Right Now”.

 

Ein dreifaches Hoch auf das Leben!

Im Rahmen der Life Ball Nacht finden heuer gleich drei Events an drei geschichtsträchtigen Locations statt: In Kooperation mit den internationalen Partnerorganisationen, der Elton John AIDS Foundation, der William J. Clinton Foundation und der amfAR, The Foundation for AIDS Research, werden dieses Jahr neben dem Rathaus auch das Parlament und das Burgtheater zu „Bühnen des Lebens“.

 

amfAR Gala Dinner in Parlament

Unter dem Ehrenschutz von Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer und amfARRepräsentantin Whoopi Goldberg, haben 380 Gäste im geschichtsträchtigen Ambiente der Säulenhalle im Parlament die Möglichkeit, an einem eleganten, mehrgängigen Gala- Dinner und einer einzigartigen Live-Auktion ausgewählter Luxusgegenstände zugunsten TREAT Asia, einem Netzwerk medizinischer Einrichtungen zur Sicherstellung von HIV/ AIDS-Behandlungen in Südostasien beizuwohnen. Für die musikalische Umrahmung sorgen David Garrett und Natalia Ushakova. Die VIP-Tickets für die amfAR Gala gelten auch für den anschließenden Life Ball und Red Ribbon Cotillion im Burgtheater und sind in 3 Kategorien verfügbar: EUR 1.700, EUR 2.000 sowie EUR 2.500. Anfragen sowie Reservierungen werden gerne angenommen unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

Zur Versteigerung kommen 10 exklusive Unikate, unter anderem:

 

Bert Stern „Marilyn Monroe – The Last Sitting (Pearls)”

Kurz vor Marilyn Monroes plötzlichem Tod erhielt Bert Stern die Erlaubnis, mit der

Schauspielerin ein dreitägiges Fotoshooting für die Vogue abzuhalten. Diese als „The

Last Sitting“ (die letzte Sitzung) bekannten Aufnahmen machten ihn weltberühmt.

 

Limited Edition Louis Vuitton Vanity Case designed by Sharon Stone30100_10150183233200114_418045355113_12267212_2377531_n.jpg

Handgefertigt aus marokkanischem Leder bietet dieser Schminkkoffer genügend Platz

für Persönliches und Kosmetik. Besonderheit: ein versteckter Spiegel, eine Palette

mit Grundierungen, eine Abendtasche, welche zeitgleich auch als Schmucktasche

verwendet werden kann.

 

Life Ball-Teppich von Ali Rahimi

Nationale und internationale Stars lieferten die Vorlagen für den 1998 vom

Teppichhaus Rahimi in zweijähriger Handarbeit geknüpften Teppich. Der 3x3 Meter

große Seidenteppich zeigt Collagen aus 81 Zeichnungen von 76 verschiedenen

KünstlerInnen wie Diana Ross, Johnny Depp oder Paco Rabanne.

 

3 Life Ball MINIs designed by Calvin Klein, Diane von Furstenberg und Kenneth Cole

Bereits zum 10. Mal unterstützt BMW / MINI den Life Ball und damit den Kampf gegen

HIV und AIDS. Aufgrund des besonderen Anlasses, stellt BMW heuer den Desigern die

Modelle MINI Clubman (Kenneth Cole), MINI Cabrio (Diane von Furstenberg) und MINI

Countryman (Calvin Klein) zur Verfügung.

 

 

LIFE BALL ERÖFFNUNG AM RATHAUSPLATZ

 

Öffnung Red Carpet

Fantasievoll gestylte Gäste und VIPs flanieren ab 20.00 Uhr über den Red Carpet, der sich heuer erstmals vom Burgtheater bis zum Rathaus erstreckt. Nur jene Gäste, die im zum Thema passenden, außergewöhnlichen Styling erscheinen haben bis 21.45 Uhr über den Haupteingang am Rathausplatz – von der Ringstraße kommend – Zutritt zum Ballgelände. Eine Zufahrt für kostümierte Gäste über die abgesperrte Ringstraße ist bis 21.30 Uhr möglich.

 

Life Ball Fanfare – 22.00 Uhr

Wie schon in den vergangenen Jahren, wird die offizielle Eröffnung des Life Ball von der traditionellen Fanfare – für den Life Ball komponiert von Béla Fischer – eingeleitet. Beginn der Übertragung auf ORF1 ist um 21.45 Uhr, zeitversetzt auf 3sat. Heuer haben erstmals T-Mobile Kunden auch die Möglichkeit, die Live-Übertragung der Life Ball Eröffnung über das Handy kostenfrei zu empfangen. Life Ball Orchester 2010: Ensemble Wien Klang unter der Leitung von Azis Sadikovic und der Philharmonia Choir Wien unter der Leitung von Prof. Walter Zeh.

 

Eine Sommernacht beginnt

„Dance of the Clowns“ von Felix Mendelssohn Batholdy Zu Auszügen aus Felix Mendelssohn Batholdys Sommernachtstraum und rezitierten Versen von Shakespeare tanzt Mihail Sosnovschi, Solotänzer der Wiener Staatsoper, der Sopranistin Mojca Erdmann im Vöslauer Blumenwagen entgegen. Konzept und Idee stammen von Andreas Lackner (perfectprops). Begleitet wird dies von den BalletttänzInnen des Ensembles Ballett St. Pölten und dem vienna waltz project nach der Choreographie von Christian Tichy.

 

Balleröffnung Schwarz-Weiß – Einzug der Life Ball DebütantInnen

„Wedding March“ von Felix Mendelssohn Batholdy Aus mehreren hunderten Anmeldungen wurden heuer 100 Jungdamen- und Jungherrenpaare von Alamande Belfor und Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer für die Life Ball Eröffnung gecastet. Die aufwändige Choreografie übernimmt bereits zum zweiten Mal Thomas Schäfer-Elmayer. Der Schwarz-Weiß-Effekt wird gemäß der Balltradition diesmal sehr wörtlich genommen: 50 dunkelhäutige Paare eröffnen in weißen Fräcken von Peppino Teuschler bzw. weißen Kleidern von Sportalm, 50 hellhäutige Paare in schwarzen Fräcken und schwarzen Kleidern von Sportalm. Die Aufforderung an das Life Ball Publikum lautet: „Alles Leben!“ – statt „Alles Walzer!“.

 

Life Ball als Auftaktveranstaltung zu AIDS2010

Willkommensworte von Dr. Julio Montaner (Präsident der International AIDS Society) und Gery Keszler (Life Ball Organisator und Obmann AIDS LIFE) Willkommen des Bürgermeisters Hausherr und amtierender Bürgermeister Dr. Michael Häupl, begleitet von Klaus Wowereit, dem regierenden Bürgermeister von Berlin, begrüßt die Life Ball Gäste und die Gäste Wiens.

 

Die Weltenmutter erwacht

Der Weltenwanderer Wotan, Bass-Bariton Tomasz Konieczny, erweckt die schlafende Erda, Whoopi Goldberg, und bittet sie um eine Prophezeiung über die Zukunft der Erde. Musik: Siegfried von Richard Wagner Text Life Ball Fassung: Sonja Minar (DDB Wien) und Martin Gellner (Beat4Feet) TänzerInnen: Marcus Tesch Kostüme: Art for Art

 

Ode An die Freude

Erstmals in der Geschichte des Life Ball, sind Kinder aus von AIDS LIFE finanzierten AIDS-Hilfsprojekten und befreundeten Organisationen zu Gast. Die musizierenden Kindermusikgruppen aus Österreich, Slowakei, Ukraine, Russland, Indien, Kambodscha und Südafrika sind Teil der feierlichen Eröffnung und bilden für diese Nacht ein internationales Orchester, das die Ode an die Freude darbietet. Dank zahlreicher Unterstützer, wie unter anderem der Accor Hotels, des Gestüt Piber und der Pfadfinder & Pfadfinderinnen Österreichs, können wir den insgesamt 68 Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren auch einen Urlaub in Österreich ermöglichen. Wir begrüßen junge Leute aus folgenden Einrichtungen: New Hope for Cambodian Children, Zukunft für Kinder - ZUKI, Kinder-Tanzgruppe Rozmarín, Balalaika Orchester DRUSCHBA, The Marimba Education Foundation, Musikverein Winzerkapelle Kleinhöflein. Auf ihren folkloristischen Traditionsinstrumenten musizieren die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit der Sopranistin Natalia Ushakova, der Alt-Stimme Bettina Schweiger, dem Tenor Merhzad Montazeri und dem Bariton Morten Frank Larsen. Text Life Ball Fassung: Gery Keszler

 

Auftritt der Moderatoren

Dank der Unterstützung von Almdudler und Wendy & Jim, dem ersten österreichischen Modelabel, das am Rathausplatz mitwirkt, begrüßen die Moderatoren in einer einzigartigen Metamorphose aus österreichischer Tradition und avantgardistischem Modedesign. Musik: „Im Salzkammergut“ aus der Operette „Im weißen Rössl“Text Life Ball Fassung: Sigrid Hauser

 

Internationale Grußbotschaften

Persönlichkeiten, wie u.a. die Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und Kofi Annan, Sir Elton John und Sharon Stone, senden im Rahmen der Life Ball-Eröffnung ihre Botschaften nach Wien.

 

Life Ball Crystal of Hope donated by MAGNA

„Pique Dame“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski Seit 2005 zeichnet AIDS LIFE jährlich eine Organisation für herausragende Projekte im Kampf gegen HIV/AIDS mit dem „Life Ball Crystal of Hope“ aus. Dieser Award ehrt jeweils einen Groundworker und ist mit EUR 100.000 dotiert, die heuer erstmals von der Belinda Stronach Foundation gestiftet werden. Als Symbol der Kraft und der Hoffnung strahlt der Crystal of Hope während des gesamten Abends über den Köpfen der Gäste und des Publikums.

 

Einzug des Crystal of Hope, angeführt von Elizabeth Hurley und David Furnish, dem Kurator der Elton John AIDS Foundation. Musikalisch begleitet vom Stargeiger David Garrett in einer Neuinterpretation aus Gluck´s Oper „Orpheus und Eurydike“ arrangiert von Beat4Feat. Solo-Balletteinlage: Johan King und Patrick King-Silverhult in einer Choreografie von Giorgio Madia. 2010 geht der „Life Ball Crystal of Hope“ an den Odessa Charity Fund Way Home – ein Projekt der Elton John AIDS Foundation – und wird persönlich von der Donatorin Belinda Stronach überreicht.

 

Odessa Charity Fund

Way Home wurde 1996 mit dem Ziel der medizinischen und psychologischen Betreuung von Straßenkindern und -familien in den Hafenstädten Odessa und Ilyichevsk gegründet. Seit seinem Bestehen konnte Way Home seine Unterstützung auch auf Rehabilitation und soziales Unternehmertum ausweiten. Geleitet von Sergey Kostin ist Way Home heute das größte Straßenkinderprojekt in Odessa, insgesamt 10.000 obdachlose Kinder werden von „Mr. Street Kids“ betreut. Schätzungsweise leben mehr als 300.000 Kinder auf den Straßen in der Ukraine, davon sind rund 38% HIV-positiv durch Drogenmissbrauch und Prostitution. Täglich werden 558 Straßenkindern in eigens eingerichteten Hilfszentren medizinisch versorgt, bekommen zu essen, psychologische Unterstützung und Beratung sowie im Rahmen der Rehabilitation auch Ausbildung. Diese „Ressource Centres“ fungieren auch als Heime, denn obwohl die Stadtregierung und andere Organisationen Obdachlosenhilfe anbietet, sind diese nicht auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten.

Way Home und seine innovative „social patrol“, bestehend aus jungen SozialarbeiterInnen und medizinischem Personal, gehen aktiv durch die Straßen von Odessa und bieten ihre Unterstützung an. AIDS LIFE unterstützt die Elton John AIDS Foundation und das Way Home Projekt schwerpunktmäßig bei der HIV/AIDS Prävention bei Straßenkindern sowie bei jungen Prostituierten und Familien. Folgende Aktionen werden mit den Geldern des Life Ball 2010 umgesetzt:

 

a. Way Home mit einer „social patrol“ geht gezielt auf Straßenkinder und -familien zu, betreibt Aufklärung und bietet kostenfreie HIV/AIDS-Tests an.

b. Für all jene, die positiv getestet werden, bietet Way Home umfangreiche Hilfe, Folgeunterstützung und Behandlung an.

c. Minderung der HIV-Infektionsgefahr in Randgruppen-Familien mittels Etablierung einer Anlaufstelle für unverheiratete Mütter und gefährdete Familien. Dort erhalten sie neben psychologischer und sozialer Unterstützung auch Aufklärung in Bezug auf Drogensucht.

 

In dieser Einrichtung wird auch ein Tageszentrum für HIV-positive Mütter betrieben, im Rahmen dessen Kinder betreut werden, während die Mütter z.B. auf Jobsuche sind, medizinische Behandlung in Anspruch nehmen oder Behördenwege erledigen. Diese Maßnahme könnte den Kreislauf unterbrechen, da die Kinder bis dato in solchen Fällen alleine auf den Straßen bleiben.

 

Belinda Stronach – Vize Chairman The Belinda Stronach Foundation

“Der Life Ball ist eine der weltweit größten Fundraiser, der sich stetig bemüht HIVund AIDS- erkrankten Menschen Hoffnung und Heilung zu bringen. Vor einigen Jahren konnte ich mit eigenen Augen das Elend in Afrika sehen, welchen Tribut diese Krankheit jedem einzelnen, den Familien und der Gemeinschaft abverlangt. Aber ich habe auch einige Menschen gesehen, die ihre Ärmeln aufkrempeln und ihren Beitrag zur Bekämpfung von HIV und AIDS leisten. Und das ist, was der Life Ball für mich bedeutet – Menschen zu motivieren um größtmögliche Aufmerksamkeit und Spendengelder zu generieren, um HIV und AIDS zu besiegen.“

 

William J. Clinton Foundation & M.A.C AIDS Fund

Seit 2007, hat der M.A.C AIDS Fund über 3 Millionen Euro an die Clinton Health Access Initiative (CHAI), deren Großteil an HIV/AIDS Programme in die Karibik gehen, gespendet. Diese Region hat die zweithöchste HIV Infektionsrate außerhalb des Sub- Sahara-Afrikas. Am diesjährigen Life Ball, wird John Demsey (President M.A.C Cosmetics und Chairman M.A.C AIDS Fund) während der Eröffnungszeremonie EUR 100.000 an Bill Clinton und somit an die William J. Clinton Foundation, spenden. Diese Spende dient dazu, CHAI in ihren Bemühungen in Haiti nach dem diesjährigen Erdbeben zu unterstützen.

 

Tribute to Freddie Mercury

Die vielseitigste Künstlerin der Klassikszene, Montserrat Caballé, singt die 1987 mit Freddie Mercury aufgenommene Hymne Barcelona – Mercury wird dazu posthum in teilweise unveröffentlichtem Bildmaterial von den riesigen LED-Wänden für Gänsehaut sorgen.

 

amfAR, The Foundation for AIDS Research

Ansprache der amfAR-Repräsentantin Whoopi Goldberg

2005 ging AIDS LIFE erstmals eine Partnerschaft mit der amfAR, The Foundation for AIDS Research, ein – die von Dr. Mathilde Krim und Elizabeth Taylor mitbegründete amerikanische Organisation war die erste Empfängerin des „Life Ball Crystal of Hope“. Im Jahr 2006 entwickelte amfAR gemeinsam mit AIDS LIFE eine Intensivierung des „TREAT Asia“-Projekts in Südostasien. Nach Sharon Stone und Eva Longoria wird heuer die Schauspielerin und AIDSAktivistin

Whoopi Goldberg amfAR repräsentieren und sich in einer Ansprache an das Publikum richten.

 

Light for Rights

Kenneth Cole und Michel Sidibé (CEO UNAIDS) präsentieren die weltweite Kampagne „Licht für HIV und Menschenrechte“ und den in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem ORF gestalteten Social Spot. „Light for Rights“ findet in Städten auf der ganzen Welt statt, um die grundlegenden Rechte zu beleuchten, die wir alle teilen.

 

LIFE BALL FASHION SHOW 2010

Kenneth Cole, Calvin Klein und Diane von Furstenberg

Am Samstag, dem 17. Juli, wird im Rahmen der Life Ball-Eröffnung eine besonders klassisch und elegante Modeschau am Rathausplatz begeistern: eine „United Show“ der US Designer Labels Diane von Furstenberg, Calvin Klein und Kenneth Cole. Sie sind Pioniere im Kampf gegen HIV und AIDS, und als solche werden die drei Designer das erste Mal eine gemeinsame Modeschau veranstalten. In Freundschaft verbunden, selbst zahlreiche Freunde an AIDS verloren, und als hoch angesehene VertreterInnen der US-amerikanischen Modeszene, werden sie gemeinsam ein unüberhörbares, starkes und lebendiges Statement auf der Red Ribbon Bühne setzen:

HIV kann jeden treffen – überall auf der Welt! Diane von Furstenberg engagiert sich seit langer Zeit im Kampf gegen HIV/AIDS und unterstützt seit den frühen 90ern zahlreiche AIDS Charities. Calvin Klein unterstützte mit seiner eigenen Stiftung, jetzt geht der Creative Director der Calvin Klein Collections, Francisco Costa, überzeugt diesen Weg weiter und wirkt u.a. in der Initiative „Designer against AIDS“ mit, die Botschaften rund um das Thema „Safe Sex“ weltweit an junge Leute richtet. Kenneth Cole war das erste Mitglied der Fashion Community, das im Kampf gegen AIDS an die Öffentlichkeit getreten ist. Seitdem unterstützt er diesen durch persönliche Initiativen, aber auch durch sein Unternehmen – einen Teil seines Marketing-Budgets steckt Cole in Kampagnen zur öffentlichen Bewusstseinsbildung. Weiters ist Kenneth Cole Chairman von amfAR, The Foundation for AIDS Research.

 

LIFE BALL PROGRAMM 2010 IM RATHAUS

 

Raumkonzept

Die fantasievolle Ausstattung der Räumlichkeiten im Rathaus stammt zu einem großen

Teil von der Wiener Staatsoper, den Seefestspielen Mörbisch und dem Studio Kudlich.

Wobei gerade verschiedene Sonderbauten, die den Life Ball schmücken, nicht ohne24018_10150148165230114_418045355113_11452744_3005594_n.jpg

die Hilfe von Life Ball Engeln, wie dem Tischler Christian Fellner und Martin Metzger,

möglich wären.

 

Großer Festsaal

Hosted by Chantal St. Germain und Dame Galaxis

Auch in diesem Jahr wird es im Großen Festsaal wieder zahlreiche Highlights geben.

Live-Auftritte von internationalen Musikern und Top DJs bringen den Main Floor im

Wiener Rathaus zum Beben.

Das gestalterische Konzept des Festsaals stammt von MHM architects in

Zusammenarbeit mit perfectprops, die den Saal in eine stilisierte Waldlandschaft unter

dem Motto „Tree of Life“ verwandeln. Eine Bühne für die Suche und das Leben in der

geistigen und materiellen Welt. Lichtprojektionen und Schatten schaffen ein lebendiges

Spiel der Oberflächen und erdigen Farbschichten. Es entsteht ein Spannungsfeld im

Kontrast zwischen historischem Stein des Festsaals und der Style-Ästhetik des „Tree of

Life“. Motto Catering sorgt heuer wieder dafür, dass der Life Ball auch ein kulinarisch

unvergessliches Fest wird.

 

LIVE ACTS

Bunny Lake (Wien)

MYA (New York)

Pierre Sarkozy (Paris)

Miss Dirty Martini (New York)

 

Grauer Salon – Hall of Hair & Buchprojekt: One Night in Vienna

hosted by Sturmayr Coiffeure

Der Graue Salon wird auch in diesem Jahr in die „Hall of Hair“ verwandelt. Sturmayr

bietet den Gästen des Life Ball die Möglichkeit, das Service der ambitionierten und

fashionablen Hairstylisten zu genießen. In der „Hall of Hair“ sorgen sie unter anderem

mit Hilfe von aufwendigen Accessoires wie Kunsthaar in Erdtönen und Naturbast für

die gekonnte Interpretation des Themas „Erde“. Im ebendort befindlichen Fotostudio,

können sich die Gäste für das Life Ball-Buchprojekt des Brandstätter Verlags, One

Night in Vienna, ablichten lassen. Gestaltet von Alexander Wiederin, soll das Buch im

Dezember 2010 im Handel erhältlich sein.

 

Kleiner Salon

Für Partystimmung abseits der kommerziellen DJs sorgt das Label Do Easy Records

unterstützt von Visuals. ON TURNTABLES

Anthony collins, Johannes lehner, christoph groove, andy catana, alecante

 

Wappensaal

hosted by MARTINI und Superfly 98.3

Ein Setting mit Arkadengängen aus Bajadere aus der Wiener Staatsoper, gemütlichen28634_10150181141465114_418045355113_12214980_3556354_n.jpg

Sitzlogen und Musik hosted by Superfly 98,3 lädt die Life Ball Gäste zum Verweilen im

Wappensaal ein.

Bar Host

MARTINI Bar

Live on Stage

Superfly Radio Orchestra, Sunsonics

ON TURNTABLES

Mr. Guan & Ella (98.3 Superfly - The Loud Minority Radioshow)

Fritz Da Groove & Jonatore (98.3 Superfly - Deephousemafia Radioshow)

 

Stadtsenatssitzungssaal

presented by Club Sandwich

Club Sandwich, das sind die legendären Partymacher Marc Zaffuto und Emmanuel

D’Orazio aus Paris, die am 17. Juli im Rathaus den Stadtsenatssitzungssaal hosten

werden. Mit ihren Gay-Szene-Events haben sie in den letzten Jahren vor allem die

Pariser Modewelt unterhalten. Im Saal werden sowohl Boden als auch Wände in Weiß

getaucht sein. Die Dekoration ist sehr international und „erdumfassend“. Das Taj-

Mahal, der Buddah sowie Elefantenwägen aus Bajadere (Wiener Staatsoper) bringen

indisches Flair in die Party der französischen Eventveranstalter.

Saalhosts

Marc Zaffuto & Emmanuel D’Orazio

LIVE ON STAGE

Casey Spooner (New York)

Miss Elaine Lancaster (Miami)

Lady Fag (New York)

François Sagat (Paris)

Le gateau Chocolat (London)

ON TURNTABLES

Erik Halley (New York), Tasty Tim (London) ,Adam Dugas (New York)

 

Arkadenhof

La grande gioia di un piccolo momento – „die große Freude des kleinen Moments“ –

wird Tchibo mit Piacetto Espresso in den Arkadenhof des Rathauses bringen. Dort

können die Gäste in gemütlichen Loungemöbeln das Dolce Vita und köstlichen Kaffee

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in der Piacetto Outdoor Lounge genießen, die italienisches Flair auf den Event bringt.

Weiters wird eine goldene Treppe von den Seefestspielen Mörbisch aufgebaut, wo die

BesucherInnen des Life Ball wie auf der Spanischen Treppe flanieren können.

Für alle Biergenießer gibt es im Arkadenhof die speziell für diesen Event entworfene

Ottakringer Lounge und exklusiv von „Walking Chair“ designte Bars. Dort können die

Gäste relaxen und sich neue Energie für die lange Nacht holen.

 

Heaven Vienna

Den größten Dancefloor des Life Ball bietet Heaven Vienna. Internationale Clubsounds

mit Star-DJs sorgen für pures Entertainment der Life Ball Gäste.

Ergänzt wird das Setting durch die runde Kultbar von Red Bull und den Sujets der Life

Ball Style Bible – fotografiert von Andreas H. Bitesnich. Eröffnet wird das Programm

im Arkadenhof traditionell von Heaven Veranstalterin Miss Candy.

LIVE ACTS

Miss Candy & the Heavenly Dancers

Melo Park (Sian Evans THE voice of Kosheen)

Um 2.30 Uhr findet hier auch die Wahl zur „Life Ball Queen 2010“ statt. Als Hauptpreis

für das beste Kostüm winkt eine Reise für zwei Personen nach Gran Canaria – zur

Verfügung gestellt vom Spanischen Tourismusverband und Gran Canaria.

 

Hof III

hosted by Volksgarten Clubdiskothek

Im Hof III des Wiener Rathauses sorgt der Volksgarten für ein DJ-Line-up der

Sonderklasse. Eine überdimensionale Diskokugel mit zwei Metern Durchmesser

aus Parsifal (Wiener Staatsoper) komplettiert das außergewöhnliche Setting mit

Dekorationen aus der Oper „Liebestrank“ mit integrierter Bar.

ON TURNTABLES

Delicious DJanes, Danny La Vega, Dennis Meryn, Philip van Het Veld

Tom Snow, Dennis Deen, Claudio Ricci

 

Arkade vor der Feststiege I

Ruefa stellt auch heuer wieder den Hauptpreis der offiziellen Life Ball-Tombola zur

Verfügung. Passend zum diesjährigen Thema Erde erwartet den Gewinner des

Hauptpreises eine einwöchige Reise nach Südafrika für zwei Personen ab/bis Wien

inklusive Aufenthalt und Safari.

15 Tombola-VerkäuferInnen in stylishen roten Paillettenkleidern und roten

Paillettenanzügen werden am Life Ball unterwegs sein und den Life Ball Gästen die

Lose und Red Ribbons der offiziellen Life Ball-Tombola gegen eine Spende von 5 Euro

verkaufen. Jedes zweite der insgesamt 5.000 Lose gewinnt!

 

Feststiege I und II

Auf den Feststiegen des Wiener Rathauses betreibt Ströck den Life Ball Snack

Corner.

 

 

Volkshalle After Show Party

Ab 1 Uhr verwandelt sich der Backstage-Bereich der Modeschau zu einem hippen

Partyfloor. Kein geringerer als Josh Wood konnte als Host der Volkshalle gewonnen

werden und somit ist diese Area einmal mehr absoluter Garant für eine ausgelassene

Backstage Party. Josh Wood wurde kürzlich vom amerikanischen OUT MAGAZINE

unter die 100 einflussreichsten Event-Macher gewählt, er wurde u.a. für die Opening

Veranstaltung der Biennale in Venedig ebenso gebucht wie für Madonnas CD

Präsentation „Hard Candy“ oder für Events von US Präsident Barack Obama.

Ballende: 5.30 Uhr

 

17044_418055850113_418045355113_10535665_161721_n.jpg Im vergangenen Jahr waren laut UNAIDS weltweit schätzungsweise 33,4 Millionen Menschen mit dem Immunschwächevirus infiziert. Pro Minute infizieren sich weltweit bis zu fünf Menschen mit HIV/AIDS. Allein im vergangenen Jahr kam es zu etwa 2,7 Millionen Neuinfektionen, davon rund 430.000 bei Kindern unter 15 Jahren. Täglich stecken sich weltweit 1.500 Kinder mit dem HI-Virus an. Seit 2000 hat sich die Zahl der Betroffenen weltweit verdoppelt. Mit 1,6 Millionen Betroffenen weisen Osteuropa und Zentralasien die stärksten Zuwächse bei der Infektionsrate auf.
AIDS LIFE – der Trägerverein hinter dem Life Ball – ist sich seiner Verantwortung bewusst und unterstützt seit 2001 auch internationale HIV/AIDS-Organisationen im Rahmen von Kooperationen mit den namhaftesten Institutionen, wie der Elton John AIDS Foundation, der amfAR, The Foundation for AIDS Research und der William J. Clinton Foundation.



 
Red Ribbon Cotillion: Elizabeth Hurley, Roberto Cavalli und Boris Becker tanzen nach der Geige von David Ga17044_418055850113_418045355113_10535665_161721_n.jpgrrett
Life Ball und T-Mobile verwandeln das Burgtheater in einen Tanzpalast der späten 50er Jahre

Im Rahmen der Life Ball-Nacht am 17. Juli 2010 steht das Burgtheater für elegante Ausgelassenheit – ein Traum in Weiß und Magenta, der sogar Elfriede Jelinek wild romantisch stimmen würde, und Thomas Bernhard zum eleganten Dandy. Unter dem Motto „Das gibt´s nur einmal, das kommt nie wieder“ entsteht im Burgtheater ein Ballsaal à la Couture: Kilometerlange Volants umschlingen 52 Logen und die vierstöckige 13m hohe Bühne. Gemeinsam mit dem Team von Andy Lackner (perfect props) und zahllose ehrenamtliche Helfer fertigen 6.000 handgemachte Riesenblüten und erschaffen einen Ballgarten, der von Loge zu Loge zum Lustwandeln einladet. Jede Loge erinnert an einen Harems-Balkon – unschuldig und reizvoll zugleich, verschleiert und trotzdem exhibitionistisch. Projektionen, Wind und wallende Stoffe schaffen eine sommerlich Frische.

Luftig, stylisch, elegant soll der sommernächtliche Dresscode in den Farben schwarz, weiß, rot und pink sein - für Damen und Herren gleichermaßen. Relaxte gute Laune statt traditionellen Ballzwängen. Unverwechselbarer Sound-Mix aus Jazz, Swing und Elektronik trifft auf Rock und Klassik.

 
Die Proteste zeigten Wirkung: Soeben haben verkündete der Geschäftsführer der Europalace GmbH in Mainz-Kastel, Lutz Kretschmann, dass man sich entschieden hat, das für den 16.09.09 geplante Konzert mit Elephant Man abzusagen. Von der minderheitenfeindlichen Einstellung und den homophoben Songs des Interpreten habe man nichts gewusst. Solches Gedankengut passe überhaupt nicht ins geschäftliche Konzept der Europalace GmbH, wo auch immer wieder Lesben- und Schwulen-Discos stattfinden.

Der LSVD begrüßt diese Entscheidung. Die Veranstalter zeigen beispielhafte Courage und Verantwortungsbewusstsein. Wir fordern nunmehr die Geschäftsleitung des Düsseldorfer Rheingold Club auf, dem Beispiel der Mainzer Kolleginnen und Kollegen zu folgen, Elephant Man auszuladen. Dort weigert man sich mit der fadenscheinigen Begründung, Elephant Man habe zugesichert, auf der Veranstaltung nichts schwulenfeindliches zu singen. Was er darüber hinaus tue, gehe den Veranstalter nichts an. Das ist eine absolut beschämende, verantwortungslose und feige Vogel-Strauss-Haltung.

 

Hassparolen und Mordaufrufe gegen Lesben und Schwule müssen bekämpft werden. Würde der Rheingold Club Antisemiten auf die Bühne lassen, wenn sie nur versprechen, an diesem einen Abend brav zu sein? Interpreten, die menschenverachtendes Gedankengut im Repertoire führen, darf weder in Düsseldorf noch sonstwo eine Bühne geboten werden.


 

Lola Sarah Korf verspricht Ihren Zuhörerinnen und Zuhörern ein innovatives und unterhaltsames Programm.

So werden nicht nur spannende Reportagen, interessante Interviewpartner und ein beeindruckendes Musikprogramm geboten, sondern auch Auszüge der stattfindenden Fachtagungen gesendet, sowie auch andere Anlässe wie die International Mister Gay Wahl und die Vergabe des Stonewall Awards.

Die Vorbereitungen laufen bereits seit Anfang 2010. Das professionelle Radiostudio ist ausgestattet mit modernster Technik. Zudem sind ein zweites Studio für die Sendungsvorbereitung, sowie ein Office für das Tagesgeschäft eingerichtet. Auf dem Festivalgelände wird sich vom 3. bis 6. Juni 2010 ein weiteres Studio über dem Festivalgelände befinden. Die professionellen Radiomacher aus der Musik- und Medienbranche gehören zum Organisationskomitee des Festivals und werden von Freiwilligen unterstützt.

Durch das Programm führen euch zum Teil bekannte Moderatorinnen und Moderatoren. Alle arbeiten an diesem Projekt rein ehrenamtlich aus Spass am Radio mit und das auf hohem Niveau.

Das Radio ist hier auf unserer Homepage hörbar, du musst einfach nur auf Webstream klicken und der Player öffnet sich.

Und jetzt viel Spass mit ZurichPride.fm

 

Eigentlich glaubt man solche Situationen überwunden: Bei einem Konzert in Bukarest wurde Madonna ausgebuht und verhöhnt, weil sie für die Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma Partei ergriff. Die 51-Jährige hatte am Mittwochabend auf der Bühne erklärt, dass die in vielen Ländern Europas immer noch vorherrschende Diskriminierung gegen "Romani Gypsys" sie "sehr traurig" mache. Dagegen das Wort zu erheben, sei ihr auch wegen der Roma-Musiker, mit denen sie im Rahmen der aktuellen Tour auftritt, ein inneres Bedürfnis gewesen.

 

 

"Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass in Osteuropa viel Ausgrenzung gegenüber Roma und andere Gypsys existiert. Wir glauben nicht an Diskriminierung, wir glauben an Freiheit und gleiche Rechte für alle", erhob Madonna im Zuge der "Sticky & Sweet"-Show das Wort. Zumindest ein großer Teil der 60.000 Konzertbesucher reagierte wenig begeistert auf den Aufruf gegen Vorurteile und Benachteiligungen.

"Wie in einer inoffziellen Apartheid"

Wie Madonnas Publizistin Liz Rosenberg überliefert, habe es nur wenig Beifall gegeben, als der Superstar fortfuhr und Homosexuelle in seinen Appell gegen Diskriminierung einschloss. Unterstützung erhält Madonna aus Übersee: Hindu-Repräsentant Rajan Zed und Rabbi Jonathan B. Freirich gaben unlängst eine gemeinsame Erklärung ab. "Rumänien und Europa sollten sich für die himmelschreiende Darbietung von Vorurteilen entschuldigen", fordern die religiösen Repräsentanten.

"Die alarmierende Situation für Sinti und Roma ist der soziale Pesthauch für Europa und den Rest der Welt, weil diese Menschen konfrontiert werden mit sozialer Ausgrenzung, Rassismus, minderwertiger Bildung, Feindseeligkeit, Arbeitslosigkeit, wuchernden Krankheiten, schlechten Wohnmöglichkeiten, niedriger Lebenserwartung, einer Existenz am Rande der Gesellschaft, Sprachbarrieren, Stereotypen, Misstrauen, Rechtsmissbräuchen, Diskriminierung, Marginalisierung, erschreckenden Lebensbedingungen, Vorurteilen, Menschenrechtsverletzungen und fremdenfeindlichen Slogans. Es ist wie in einer inoffiziellen Apartheid."

Zed und Freirich fordern weitere Prominente dazu auf, Madonnas Beispiel zu folgen und ebenfalls die Stimme für diese Bevölkerungsgruppe zu erheben. In Rumänien lebt die größte Gruppe der rund zwölf Millionen Sinti und Roma in Europa. Fast jeder zweite von ihnen wurde nach einer Erhebung der EU-Behörde für Grundrechte innerhalb der vergangenen zwölf Monate Opfer von Diskriminierung.

 

Indonesien - Gesetzgeber in Papua Indonesien greifen zu drastischen Maßnahmen: HIV/AIDS-Patienten sollen überwacht und bei Infektion anderer bestraft werden.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nach, will die indonesische Provinz Papua eine Verordnung erlassen, wonach einigen HIV/AIDS-Patienten ein Mikrochip zur Markierung implantiert werden soll, um andere vor der Ansteckung zu bewahren. Der Chip soll zur Überwachung von Menschen dienen, die ein "aktives Sexualverhalten" gezeigt haben.

"Es ist eine simple Technologie. Der Mikrochip sendet ein Signal aus, das von überwachenden Autoritäten empfangen wird", erklärt John Manangsang, ein lokaler Gesetzgeber. „Sollte ein HIV/AIDS-Patient ertappt werden, wie er eine gesunde Person infiziert, würde das eine nicht näher erläuterte Bestrafung nach sich ziehen“, so Manangsang.

Die Bestrebungen der örtlichen Gesetzgeber stehen im Kreuzfeuer der Kritik von Menschenrechtsbehörden. Papuas National AIDS Commission selbst betonte, der Plan verstoße gegen die Menschenrechte. Der Erlass der heftig umstrittenen Verordnung soll indes bereits Ende des Monats erteilt werden. Die Zahl der HIV/AIDS-Fälle pro 100.000 Menschen in Papua ist einer Studie zufolge 20 Mal höher, als im gesamten Indonesien. Experten nach habe sich das Virus rasch von "Prostituierten auf Hausfrauen" übertragen. Hinzu komme die traditionell verbreitete Promiskuität mancher Stämme in Papuan und eine schlechte Bildung. Mangelnde Aufklärung und der Mangel an Kondomen tragen zur raschen Verbreitung bei.

 
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Tag der Menschenrechte: Yogyakarta-Prinzipien
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Yogyakarta-Prinzipien zur Grundlage der Menschenrechtspolitik für sexuelle Minderheiten machen!

Am heutigen Tag der Menschenrechte betonen wir deren Universalität und Unteilbarkeit. Sie gelten auch für Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle (LGBTI) in aller Welt. Diese Selbstverständlichkeit darf heute nicht unter den Tisch fallen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für die weltweite Entkriminalisierung von Homosexualität einzusetzen und die Yogyakarta-Prinzipien zur Grundlage ihrer Menschenrechtspolitik für LGBTI zu machen.

Die Yogyakarta-Prinzipien (http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?id=24) sind ein Katalog von Empfehlungen an alle Staaten in Bezug auf den Menschenrechtsschutz von sexuellen Minderheiten. Sie formulieren erstmals systematisch Anforderungen, die die bestehenden und völkerrechtlich bindenden Menschenrechtsstandards in Bezug auf LGBTI durchdeklinieren. Als Interpretation und Ergänzung bestehender Menschenrechtsstandards und Schutzmechanismen sind sie von grundsätzlicher politischer und juristischer Bedeutung.

Wie wichtig es ist, dass die Bundesregierung sich für die weltweite Anerkennung der Yogyakarta-Prinzipien einsetzt, zeigt aktuell das Beispiel Uganda. Dort droht eine Verschärfung des homophoben Strafrechts, die die Arbeit von homosexuellen Menschenrechtsverteidigern kriminalisieren und zunichte machen würde. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass jeder sich strafbar macht und zu drei Jahren Haft verurteilt werden kann, der ihm bekannte Lesben und Schwule oder Verteidiger der Menschenrechte von sexuellen Minderheiten nicht anzeigt. "Schlimme Homosexualität" soll nach dem Gesetzentwurf gar mit dem Tod bestraft werden. Siehe auch http://hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?id=136

In 80 Staaten der Welt sind einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen noch immer strafbar. Im Iran und Jemen, in Mauretanien, Saudi-Arabien und dem Sudan sowie in Teilen Nigerias und Somalias werden einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen sogar mit dem Tode bestraft. Auch in Ländern ohne spezielle Strafgesetzgebung sind LGBT oft massiven Übergriffen seitens der Staatsorgane oder dem Hass paramilitärischer Gruppen ausgesetzt.

Die Formen der Gewalt gegen sexuelle Minderheiten reichen von willkürlichen Verhaftungen, Schikanierung und Erpressung, über Prügel und sexuelle Demütigungen bis hin zu Vergewaltigungen und brutalen Morden. Eine Strafverfolgung der Gewalttäter findet in vielen Staaten oftmals nicht statt.

 

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